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„Am liebsten jeden Tag…“

„Am liebsten jeden Tag…“

Veröffentlicht am 14. Juni 2017


Zwei Studentinnen im Einsatz bei der AWO: Verona Haxhi Musaj und Maren Ehrke unterstützen das Team vom Offenen Ganztag der städtischen Grundschule
Reichsgrafenstraße

Aktuell ist jeder Donnerstag für die Jungen und Mädchen ein besonderer. Denn wenn es nach dem Unterricht in den vom Wuppertaler Kreisverband der AWO getragenen Offenen Ganztag geht, steht ein erweitertes Betreuungsangebot zur Verfügung.
Verantwortlich dafür sind Verona Haxhi Musaj und Maren Ehrke.

Die Studentinnen der Wuppertaler Fachhochschule für öffentliche Verwaltung nutzen einen Teil ihrer Freizeit, um als Bildungslotsen vor Ort aktiv zu sein.
Das ehrenamtliche Engagement mit der Intention, soziale Kompetenz und individuelle Potentiale junger Menschen zu fördern, kommt in der Einrichtung bei allen Beteiligten gut an.

„Ob in der immer etwas turbulenten Situation während des Mittagsessens, ob bei Spiel, Sport und Aktivitäten im Freien, beide entlasten uns spürbar mit dem Vorteil, dass wir Erzieherinnen uns leichter konkreten Projekten und intensiver den individuellen Bedürfnissen der Kinder widmen können,“ berichtet Leiterin Britta Giese.

„An einem Tag in der Woche Teil dieser Gemeinschaft sein zu dürfen, dabei erleben, wie diese jungen Menschen denken, fühlen und sie in ihrer Entwicklung ein Stück weit fördernd begleiten zu können, es macht Spaß und erweitert positiv unsern Erfahrungshorizont “, freut sich Maren Ehrke.

Für Verona Haxhi Musaj ist das Projekt Bildungslotsen auch ein Beitrag für eine gelebte Integration:
„Hier treffen wir auf Kinder aus vielen Nationen mit unterschiedlichem kulturellen Background, von denen manche noch nicht so gut Deutsch können. Doch wenn wir dann zusammen spielen, fangen ihre Augen an zu leuchten, denn Spiele funktionieren oft ohne gemeinsame Sprache und vermitteln ein wohltuendes Gefühl der Zusammengehörigkeit.“

Verständlich, wenn da ein Junge einer 3. Klasse sagt: „Am liebsten hätten wir die Beiden jeden Tag bei uns zum Spielen“ Wobei er damit, wenn auch unbewusst, den Personalschlüssel des Offenen Ganztags ins Spiel bringt: So wie Britta Giese und ihrem Team an der Reichsgrafenstraße oft die Zeit fehlt, um den Wünschen aller Kinder ansatzweise gerecht zu werden, sorgt die karge Stellenzuschreibung in diesem Bereich doch insgesamt dafür, dass hier auf politischer Ebene Handlungsbedarf gegeben ist.