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Lebenswertes und liebenswertes Heckinghausen

Lebenswertes und liebenswertes Heckinghausen

Veröffentlicht am 15. April 2016


Welche Probleme bewegen die Heckinghauser?

Wo gibt es Handlungsbedarf?

Wie können die Lebens- und Arbeitsbedingungen im Quartier verbessert, wie die Abwärtsspirale aufgehalten werden?

Heckinghausen lebens- und liebenswerter zu machen, dieser Aufgabe stellen sich zwei Quartiersmanagerinnen der AWO in Kooperation mit der Stadt Wuppertal. Raumplanerin Kristina Klack (29) aus Marl und Geographin Kathrin Leppert (27) aus Dortmund arbeiten im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt an Lösungen für Probleme und Anliegen im Quartier.

Das Handlungsbedarf offenbart:

Immer mehr Ladenlokale stehen leer, es gibt wenige öffentliche Räume, die dazu oft unattraktiv und wenig einladend wirken und viele der Gebäude befinden sich insgesamt in einem schlechten Zustand. Auch die Heckinghauser Straße, die das Quartier durch seine vier Fahrspuren mit einer erheblichen Lärmkulisse in zwei Hälften teilt, trägt nicht zur Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqualität bei.

Hier setzt das Bund- und Länderförderprogramm Soziale Stadt an.

Seit 1999 wurden in rund 390 deutschen Städten mehr als 660 Projekte gefördert und realisiert. Ziele des Programms sind die Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen, der wirtschaftlichen Basis sowie der Chancen der Bewohner auf Teilhabe und Integration. Durch die geförderten Maßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit sollen das Image verbessert und die Identifikation der Bewohner mit Ihrem Quartier gestärkt werden. Hauptaugenmerk des Programms liegt auf der Mobilisierung und Beteiligung der Bewohner, um die Gemeinschaft vor Ort zu stärken.

Das Gefühl der Gemeinschaft in Heckinghausen konnten die zwei Quartiersmanagerinnen bereits erleben: „Wir sind offen und freundlich aufgenommen worden. Jeder hatte etwas über sein
Heckinghausen zu erzählen und wir konnten somit dem Stadtteil und seinen Bewohnern näher kommen.“
Seit Februar 2016 sind Klack und Leppert, die jeweils ihren Studienschwerpunkt auf den Bereich soziale Stadtentwicklung legten und beide über Erfahrungen in der Beteiligung von Bürgern an Gestaltungsprozessen verfügen, vor Ort unterwegs. Ihre ersten Eindrücke machen Mut. „Viele Vereine, Institutionen und Bewohner sind motiviert, den Abwärtstrend der letzten Jahre zu stoppen und sich aktiv für eine positive Stadtteilentwicklung zu engagieren. Was die Zusammenarbeit vor Ort erleichtert und spannend gestaltet“ erklärt Kristina Klack.

Von daher blicken beide optimistisch den Hürden entgegen, die es zu bewältigen gilt. „Diese Herausforderungen spornen uns nur noch mehr an, gemeinsam mit den Bewohnern im Rahmen der Sozialen Stadt, Projekte und Maßnahmen zu entwickeln, um Heckinghausen attraktiver zu machen“, verrät Kathrin Leppert. Auch wenn den Quartiersmanagerinnen bewusst ist, dass nicht alle Wünsche der Heckinghauser zu realisieren sind, wollen sie ein Netzwerkes mit Vertretern aus Bewohnerschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur etablieren, dass mit vereinten Kräften und ihnen gemeinsam daran arbeitet, das Mögliche zu schaffen.

Kristina Klack und Kathrin Leppert freuen sich auf die ersten Projekte im Quartier. Hierzu zählen unter anderem das Hof- und Fassadenprogramm zur Neugestaltung von Gebäuden, dass eine private Initiative von Hauseigentümern an den Start bringen soll. Des Weiteren wurde bereits ein Verfügungsfonds eingerichtet, der Ideen von Bürgern in Form von kleinen Projekten finanzieren und realisieren kann. Hierzu zählen unter anderem Urban Gardening oder Mitmachprojekte für Kinder und Jugendliche.

Für weiter Informationen stehen Ihnen Kristina Klack und Kathrin Leppert ab Mitte April in ihrem Büro,
Heckinghauser-Straße 196
sowie unter folgenden Rufnummern zur Verfügung:
0151/14843577 und 0151/57147247.