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Sichten, analysieren, handeln

Sichten, analysieren, handeln

Veröffentlicht am 14. Juni 2017


Wie die Weichen in Richtung positive Zukunft im Bezirk „Höhe“ gestellt werden sollten, wird jetzt in Trägerschaft der AWO im Rahmen des Landesprojekt „Altengerechte Quartiersentwicklung“ ermittelt

Vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bevölkerung hat das Land NRW 2014 den Masterplan für altersgerechte Quartiersentwicklung an den Start gebracht.
Mit der Intention, in den jeweiligen Stadtbezirken zu ermitteln, welche Strukturen geschaffen werden müssen, um ein langes selbstständiges Leben zu ermöglichen. Unter Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt (AWO) setzt Wuppertal dieses Projekt bereits in den Quartieren Eckbusch/Siebeneick und jetzt auch im Vohwinkler Bezirk Höhe um.

„Vor Ort leben etwa 5500 Menschen. Der Anteil der über 65-Jährigen liegt bei 18, der die staatliche Leistungen beziehen bei 23 Prozent. Dazu kommen viele Kinder und Jugendliche, so das wir insgesamt vor der Herausforderung stehen, eine Struktur schaffen zu müssen, die den Bedürfnissen der Generationen gerecht wird“ beschreibt Marianne Krautmacher, im Ressort Soziales verantwortlich für Alterssozialplanung, die Ausgangslage.

Zu erfahren, welcher Handlungsbedarf entsprechend gegeben ist, diese Aufgabe übernimmt AWO-Quartiersentwickler Markus Roeser. „Sichten, analysieren, handeln“ beschreibt Sozialdezernent Stefan Kühn seinen künftigen Aufgabenbereich und erklärt: Konkret bedeutet dass, das Gespräch mit Bewohnern, mit lokalen Vereinen und Institutionen suchen, dabei herausfinden, welche zukunftsträchtige Infrastruktur aufgebaut werden muss und dann möglichst viele dafür zu aktivieren, daran mitzuwirken.“ Wobei für Kühn gilt, dass die altengerechte Quartiersentwicklung letztendlich immer eine altersgerechte sein muss.

Laut SPD-Landtagsabgeordneten Josef Neumann stellen Stadt und Land für die Quartiersentwicklung Höhe in den kommenden drei Jahren 150 000 Euro zur Verfügung. „Damit können wir eine volle Stelle finanzieren und gewährleisten, dass wir stets nah am Geschehen sind und ein konstruktiver Dialog mit allen Beteiligten uns in die richtige Richtung führt,“ sind sich AWO-Geschäftsführer Frank Gottsmann
und Renate Warnecke, stellvertretende Vorsitzende der AWO sicher.

Für Bezirksbürgermeister Heiner Fragemann (SPD) kommt die Maßnahme zum richtigen Zeitpunkt:
„In Vohwinkel herrscht Aufbruchstimmung. Die wird durch das Projekt richtungsweisend verstärkt und hilft, die Weichen für ein Wohn- und Lebensumfeld
so zu stellen, dass Alt und Jung lange miteinander gemeinsam leben können.“ Mehr zum Projekt soll demnächst im Mittelpunkt einer Infoveranstaltung im Quartier stehen. Wer vorab mehr erfahren möchte: Unter www.ag-nrw.de informiert das MGEPA umfassend über Ziele und Inhalte.