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AWO Horizont Ausgabe 02/2020

AWO Horizont Ausgabe 02/2020

Veröffentlicht am 28. April 2020


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Liebe Leserinnen und Leser,

die zweite Ausgabe der Zeitung AWO-Horizont 2020 wird Ihnen viele Informationen über unsere Arbeitsbereiche und Aktivitäten vermitteln.
Seniorenwegweiser, die Quartiersentwicklung in Heckinghausen, der Jugendhilfetag an der Uni und vieles mehr. Diese Themen sind sicher wichtig und interessant.

Ich glaube jedoch, Sie, liebe Leserinnen und Leser, beschäftigt ein anderes Thema im Moment wesentlich mehr.
Das Coronarvirus und die Auswirkungen auf jeden Menschen in Wuppertal und in Deutschland dominiert die Schlagzeilen: Angst, Unsicherheit und Zweifel beherrschen die Diskussion. Wie lang dauern die Einschränkungen und wie viele Menschen sind betroffen?

Wir als AWO bitten Sie, die Empfehlungen und Anordnungen des Landes und der Stadt ernst zu nehmen und zu befolgen. Denn jetzt ist es wichtig, die Verbreitung zu verlangsamen und Risikogruppen und nicht zuletzt auch sich selbst zu schützen – Warum ich Ihnen das sage? Weil wir als Wohlfahrtsverband uns in der Verantwortung sehen, im Rahmen unserer Möglichkeiten alles zu tun, um jeden Einzelnen wie die Bevölkerung insgesamt unbeschadet durch diese Krisenzeit zu bringen.

Es gibt in Wuppertal eine große Welle der Hilfsbereitschaft. Die Stadtgesellschaft rückt zusammen und kümmert sich um ältere und kranke Nachbarn, macht Besorgungen und Einkäufe, und führt auch mal ein Telefongespräch, wo Besuche nicht möglich sind. So hat auf Initiative von Leiterin Silke Costa der AWOStadtteilservice in der Elberfelder Nordstadt eine entsprechende Unterstützungsaktion gestartet, die zwischenzeitlich weite Kreise gezogen hat und zieht: Immer mehr karitative Träger folgen dem Engagement, Bedürftige helfend durch schwierige Zeiten zu begleiten. Das ist gelebte Solidarität.

Die Auswirkungen dieser Pandemie werden uns noch lange beschäftigen. Schulschließungen, die Schließung der Kitas und die massive Stilllegung des öffentlichen Lebens haben Auswirkungen auf Arbeitsplätze und die Wirtschaft in unserer Stadt. Wir als AWO wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass die Stadtgesellschaft mit all ihren Bewohnern zusammenhält.

Wuppertal ist eine tolle Stadt, bunt, vielfältig und solidarisch. Wir werden uns überall und immer gegen rechte Gewalt engagieren. Das haben wir in der Vergangenheit getan und werden das im Wuppertaler Bündnis für Vielfalt und Toleranz weiter tun.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund
Ihre Renate Warnecke

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