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AWO Horizont Ausgabe 04/2026

AWO Horizont Ausgabe 04/2026

Veröffentlicht am 8. Oktober 2026


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Liebe Freundinnen und Freunde,

in den letzten Wochen hat es einige Landtagswahlen in unserem Land gegeben. Offen gesagt: Mich gruselt es, wenn ich in das Wahlprogramm der Partei schaue, die zur Zeit erschreckend vielen Wählerinnen und Wähler als eine Alternative erscheint. Ich bin schockiert, wenn ich höre oder lese, was führende Politikerinnen und Politiker dieser Partei sagen. In dem Land, das da als „Alternative“ beschrieben wird, will ich nicht leben:
Zurück in den Nationalismus und ins Patriarchat, in ein „Blut-und Boden-Denken“ und eine geschichtsvergessene Selbstherrlichkeit. Zurück zur Diskriminierung von Menschen, die anders leben, glauben, sprechen oder lieben, als es die selbsternannten Hüter der „deutschen Werte“ möchten.


Ich möchte in einem Land leben, in dem die Werte von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität gelebt werden. Dafür müssen wir uns immer wieder einsetzen. Denn nur gemeinsam können wir die Welt zu einem besseren Ort machen, zu einem Ort, an dem die Menschen ein besseres Leben haben als heute.


Genau das machen die Kolleginnen und Kollegen der AWO Wuppertal mit ihrer Arbeit und durch ihr Engagement. Die aktuelle Ausgabe des Horizont zeigt es.


Durch die Angebote des Offenen Ganztags werden die Bildungschancen unserer Kinder verbessert. Und Bildung entscheidet über die Zukunft – eines jeden Einzelnen und der gesamten Gesellschaft.


Gute Angebote in der Kita und der Tagespflege sind eine unverzichtbare Basis. Die AWO steht ein für „Bildung von Anfang an“ und „Bildung für Alle“. Nicht zu vergessen: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist auch für ein gleichberechtigtes Miteinander sehr wichtig.


Die Angebote der AWO können nur erbracht werden, wenn sich Menschen einbringen. Toll, dass wir viele junge Menschen in unseren Reihen haben, die eine qualifizierte Ausbildung im sozialen Bereich machen. Das ist nicht nur ein Job mit großen Chancen. Er ist ein klares Statement für eine solidarische Gesellschaft.


Frank Gottsmann hat sich in den letzten Jahren mit großer Energie dafür ein gesetzt, dass aus den Werte der AWO gelebte und erlebte Wirklichkeit für die Menschen in unserer Stadt geworden ist. Nun ist der Staffelstab an David Kruss weitergegeben worden. Er wird zusammen mit Silke Costa ein starkes Team in der Geschäftsführung bilden. Dafür wüschen wir beiden viel Kraft und viel Erfolg. Für die Wuppertaler AWO, für die Menschen in unserer Stadt und für die Demokratie in unserem Land.


Stefan Kühn
Vorsitzender des AWO Kreisverbands Wuppertal

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