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Wohnen für Hilfe

Wohnen für Hilfe

Veröffentlicht am 15. April 2016


Um ein Mietverhältnis der ganz besonderen Art handelt es sich bei „Wohnen für Hilfe“.
Dieses Konzept basiert auf der Idee, Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen aus verschiedenen Generationen zusammenzuführen.
Senioren, Familien, Alleinerziehende oder Menschen mit Behinderung, die einen eigenen Haushalt führen oder Wohneigentum besitzen und sich Unterstützung, Sicherheit oder auch Geselligkeit durch einen Studierenden wünschen, stellen diesem Wohnraum zur Verfügung.
Im Gegenzug unterstützt der/die Studierende den Wohnraumanbieter bei der Verrichtung alltäglicher Dinge. Das können beispielsweise Gartenarbeiten, Einkäufe, die Tierpflege oder auch
die Kinderbetreuung sein.
Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Das Ausüben von Pflegetätigkeiten ist jedoch nicht erlaubt.

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Modelle, wie sich dieses Mietverhältnis gestalten kann.
Zum einen gibt es die Möglichkeit, dass pro Quadratmeter eine Stunde Hilfe im Monat angeboten wird. Das würde bedeuten, dass bei einem 20 qm gemieteten Wohnraum und 10 geleisteten Hilfestunden, der/die Studierende nur noch die Hälfte des normalen Mietpreises bezahlen muss.
Eine weitere Alternative wäre, dass 50% der Miete bezahlt wird und zusätzlich 50% der Hilfestunden geleistet werden. Das wiederum würde bedeuten, dass bei einem gemieteten Wohnraum von 320 € im Monat nur 160 € bezahlt werden müssen, dafür aber 16 Hilfestunden von dem/der Studierenden aufgebracht werden müssen.
Egal für welche Form Mieter und Vermieter sich entscheiden, beide Wohnpartner sollten einen rechtsgültigen Mietvertrag auf Grundlage des BGB unterzeichnen.
Sind Sie neugierig geworden? Haben Sie weitere Fragen zum Thema Wohnen für Hilfe oder ggf. selbst freien Wohnraum?
Auf der Webseite des Hochschul-Sozialwerks in Wuppertal finden sowohl Wohnungssuchende als auch Vermieter konkrete Informationen:
http://hochschul-sozialwerkwuppertal.de/Wohnen/wfh

Zudem steht Ihnen Stephanie
Rappenecker als Ihre Ansprechpartnerin telefonisch unter 0202/4304040 zur Verfügung.